Windsport in der Mongolei

Windsport in der Mongolei

Windsurfen, Paragliding, Kitesurfen und Strandsegeln sind in der Mongolei kaum bekannt. Dies bedeutet, dass es keine Infrastruktur für diese Sportarten gibt, obwohl die Bedingungen teilweise gut sind.

Wind in der Mongolei

Die Mongolei ist ein sehr windreiches Land. Die Sonneneinstrahlung auf dem asiatischen Kontinent führt zu starken Windverhältnissen insbesondere im Frühjahr. Winde sind in der Mongolei allerdings nicht konstant und nicht immer aus der gleichen Himmelsrichtung, es gibt daher auch keine Gebiete, wo man fast immer gut Paragliding machen kann, sondern die täglichen Windverhältnisse ändern sich häufig.

Seen in der Mongolei

Zu den großen Seen gehört der Khuvsgul See im Norden und der Uws See im Nordwesten des Landes. Die Winde sind dort häufig ziemlich stark, aber der See ist von November bis April gefroren und auch im Hochsommer wenn Temperaturen um die 20 bis 30 Grad herrschen sind diese Seen oft noch eiskalt. Insbesondere der Khuvsgulsee heizt sich nur am Uferrand etwas auf, in der Mitte des Sees muss man mit Temperaturen von 5-10 Grad rechnen. Es ist also kein Vergnügen auch nur kurz ins Wasser zu fallen.

Strandsegeln

Strandsegeln ist am besten im Gebiet der Wüste Gobi möglich. Auch hier besteht keine Infrastruktur und nur wenige Wüstengegenden kommen in Frage. Gerade im Hochsommer verwandelt sich die Wüste teilweise in ein kleines Blumenmeer. Im Mai sorgen die steigenden Temperaturen und Trockenheit oft für die besten Bedingungen. Aber auch Sandstürme können insbesondere im Mai auftreten. Eine Möglichkeit ist bis Zamiin Uud oder Choir mit dem Zug zu fahren. Dort gibt es außerhalb der Kleinstädte große, flache Steppen. Zudem findest du in den Städten Hotels, Restaurants und Supermärkte.

Ein Paar hat sich im Jahre 2018 einen Traum verwirklicht und in der Mongolei ein kleines Boot für die Wüste gebaut und sind damit durch die Wüste gesegelt.

Paragliding

Paragliding wurde immer mal wieder versucht. Die Ergebnisse sind durchwachsen. Auf der positiven Seite sind die hohen Berge des Changai, aber auch die Berge südlich und nördlich von Ulaanbaatar, die sich gut als Abflugorte eignen und andererseits die weiten Weideflächen, welche wiederum perfekte Landeplätze sind. Dabei sind viele Gegenden nur per Wanderung zu erreichen – was auch eine sehr schöne Aktivität ist. Die Schattenseite ist, dass die Winde sich stark ändern können und es immer mal wieder zu Unfällen kommt. Einige davon wurden auch auf Youtube dokumentiert. Zudem kann es auch im Juni in großen Höhen noch sehr kalt werden. Auf den Bergen um Ulaanbaatar fällt das Thermometer am späten Nachmittag im Hochsommer unter 10 Grad, während in der Stadt noch 20-25 Grad herrschen. Im Changai kann es auf den Bergspitzen selbst im Sommer teilweise tagsüber zu Minusgraden kommen.

Windsurfen und Kitesurfen

Diese Sportarten sind in der Mongolei noch kaum bekannt. Die kalten Seen und die kurze Sommerperiode und die wechselnden Winde machen die Mongolei nicht gerade zu einem Paradies für Kitesurfer.


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