Pflanzen

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Pflanzen in der Mongolei – angepasst ans Klima

Das stark kontinentale Klima mit großer Trockenheit, langen Wintern und kurzen aber durchaus warmen Sommern hat dazu geführt, dass die mongolische Pflanzenwelt weltweit einzigartig ist. Sie ist aber auch artenarm. Pflanzen in der Mongolei haben sich an das Klima angepasst. Sie sind kälteresistent und haben Wege gefunden mit den kurzen, aber heftigen Regenfällen umzugehen.

Der Wald in der Nordmongolei

Insbesondere im Norden der Mongolei und in der Zentralmongolei sind größere Flächen von Wäldern bedeckt und nur etwa ein Prozent der Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Südlich der Hauptstadt erstreckt sich ein großes Waldgebiet im Bogd Khan Nationalpark. Nordöstlich schließt sich Terelj und das Khentiigebirge an. Es sind große, zusammenhängende Waldgebiete, in denen auch Wölfe leben.

Pflanzen in der Mongolei - Wald südlich von Ulaanbaatar
Waldgebiet im Bogd Khan Naturpark südlich von Ulaanbaatar

Von Ulaanbaatar und Kharkhorin ausgehend erstrecken sich vereinzelte Nadelwälder an den Gebirshängen bis zur russischen Grenze. Fichten, Lärchen, Tannen und Kiefern prägen diese kleineren Waldgebiete in denen kleine Erdbeeren, Blaubeersträucher und schwarze Johannesbeersträucher wachsen. Der hohe Preis für Pinienkerne hat dazu geführt, dass die mongolische Kiefer stark abgeerntet wird und der Wald dadurch zerstört wird.

Die Gobi und die Großen Steppengebiete

Die Hälfte des Landes ist von Steppen bedeckt. Insbesondere im Osten des Landes, welches tiefer liegt als die anderen Aimags gibt es weiträumige Graslandschaften auf denen Antilopen ihr zuhause haben. Die Gräser, auch in Regionen der Gobi sprießen im Sommer und verwandeln weite Teile des Landes in ein grünes, duftendes Meer. Im Frühling blühen sehr viele Pflanzen in der Mongolei: Edelweiß, Rittersporn, Akeleien, Astern und andere. Die Schneeschmelze führt zu feuchten Böden im April und im Juni und Juli gibt es häufig starke Regenfälle. Nur im Mai kann die Trockenheit dazu führen, dass sich die Pflanzen nicht so gut entwickeln.

Manche Gebiete in der Gobi sind dagegen selbst im Sommer nur schwerlich bewachsen. Insbesondere wenn die Böden zu sandig oder steinig sind. Die großen Gobidünen sind eine große Touristenattraktion.

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